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Der beigefügte Filmclip dokumentiert einen Auftritt der Dresdner Oberbürgermeisterin am 16. August 2009 während der Einweihung des Torsos "Die Elbe" vom im Laubegast gebürtigen Künstler Wieland Förster. Während sich der Künstler diplomatisch äußert - "Der Fluss hat das Recht, so zu sein, wie er ist" - bestreitet Frau Orosz (entgegen des besseren Wissens, das sie haben sollte) jeglichen Grund für die Meinungsbekundung der Anwohner vom Laubegaster Ufer. 


21.  Juni 2010 !!!
Das Entwicklungsforum Dresden gemeinsam mit dem Elbhangfestverein lädt Montag, den 21. Juni 2010, um 19 Uhr zu einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „ Der Traum vom Elbtal – ausgeträumt?“ Ist die Kulturlandschaft ohne Welterbestatus schutzlos?

09.  Juni 2010 !!!

Die CDU lädt um 19 Uhr zu Information und Dskussion zum Thema "Hochwasserschutz für Laubegast" im Saal des Volkshaus Laubegast ein.

08.  April 2010
Die Ausstellung "Stadt-und Flusslandschaft am Laubegaster Ufer" wird noch bis zum 12. Mai im Bürgersaal des Rathauses Leuben gezeigt. Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-18.00 Uhr (Eintritt ist frei).

25.  März 2010
Die lokale Presse reagiert auf die gestrige Pressekonfernenz - je nach Zielgruppe - unterschiedlich, teils auch bei den Zahlen widersprüchlich. Presse-Seite unter dem Eintrag 15.03.2010

24.  März 2010
Die Meldung des Tages: Bei einer Pressekonferenz im Umweltamt räumte der Leiter des Umweltamtes, Christian Korndörfer, ein: "Die Schwierigkeit in Laubegast besteht darin, dass es ein Gebiet ist, das insgesamt sehr flach ist. Ab einem bestimmten Wasserstand werden große Teile von Laubegast überschwemmt - allerdings erst ziemlich spät, etwa ab 8,50 m* wird es dort richtig kritisch. Dann kommt aber das Wasser von allen Seiten." Im Bericht von Dresden Fernsehen** heißt es unter Berufung auf Korndörfer weiter, "dass zwischen Laubegast und Zschieren keine Flutschutzmauer gebaut werde. Grund sei die Elbtallandschaft. Jetzt sollen die Bürger mit einbezogen werden, auch mit dem Freistaat und Tschechien wolle man zusammenarbeiten."

*
Im August 2002 lag der Höchstpegel bei 9,40 - statistisch ein 100- bis 150-jähirger Hochwasserpegel
**
Der etwa einminütige Beitrag von Dresden Fernsehen unterlegte den Bericht über Laubegast und Zschieren "passenderweise" mit den spektakulären Bildern von der Überflutung des Hauptbahnhofs im August 2002 -  anstatt etwa die Elbtallandschaft zu zeigen und was eine fast drei Kilometer lange, durchschnittlich zwei Meter hohe Hochwasserschutzmauer bedeuten würde, wie sie in der Machbarkeitsstudie
*** von 2008 erwogen wurde.... Dresden Fernsehen (Der dort eingefügte Videoclip - im unteren Bereich der Website -  ist nur temporär abrufbar.)
***  Hochwassergebietsschutzkonzept (HWSK) für die linkselbischen Stadtteile zwischen Zschieren und Tolkewitz,
        Anlage 1, hg. vom Umweltamt, Landeshaupstadt Dresden  Download als PDF


Kommentar:
Demnach wäre der von uns kritisierte Kooperationsvertrag zwischen der Landeshauptstadt und der Landestalsperrenverwaltung (LTV) nun quasi vom Tisch - und wir müssen vorerst nicht mehr befürchten, dass einer der beliebtesten Stadtteile Dresdens eingemauert und damit erst recht zur dauerhaften "Insel" wird. Mit der Stellungnahme, die Bürger in Planungen zum Hochwasserschutz einbeziehen zu wollen, wird eine unserer zentralen Forderungen von amtlicher Seite Beachtung geschenkt - und nun erstmals ausgesprochen. Wie das dann in der Praxis aussehen wird, werden wir auf diesen Seiten weiterhin dokumentieren.

Aus gleichem Anlass sendete auch der "Sachsenspiegel" des MDR-Fernsehens einen kurzen Beitrag, dieser direkt vor Ort und um ein Interview mit Bernd Fricke, Anwohner des Laubegaster Ufers, bereichert.
 
mdr.de/sachsen/dresden/ (abrufbar am 25.03.2010)






18.  März 2010
Die SZ berichtet über die Verzögerung der Planung zum Hochwasserschutz durch die von der Bürgerinitiative eingeforderte Bürgerbeiteiligung - und nennt im letzten Absatz auch den Grund, "untermauert" durch ein aussagekräftiges Bild. Presse-Seite unter dem Eintrag 18.03.2010

16.  März 2010

MDR (Radio Sachsen) sendet einen kleinen Bericht zum aktuellen Stand

4.  März 2010
Eine Woche nach der wirkungsvollen Eingabe der "Bürgerinitiative Hochwasserschutz Laubegaster Ufer" zur Stadtratssitzung am 25.02. (siehe 26. Februar) veröffentlicht die SZ einen unqualifizierten Artikel - mit einer Bildunterschrift, die ganz im Gegensatz zum Foto und der aktuellen Realität steht. Presse-Seite unter dem Eintrag 04.03.2010

26. Februar 2010
Eine Eingabe der "Bürgerinitiative Hochwasserschutz Laubegaster Ufer" ( Download als PDF) zur Stadtratssitzung am 25.02. führte zu einer umgehenden Reaktion.

Ein Rückblick: In der vergangenen Woche haben wir eine Empfehlung für die Stadträte verteilt, die zur Ablehnung der Beschlussvorlage zur Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt und der Landestalsperrenverwaltung aufrief – mit guten Gründen. Hauptpunkt war die Form der Bürgerbeteiligung. Am vergangenen Montag fand eine Sondersitzung des Umweltausschusses des Dresdner Stadtrates statt. Einziges Thema war die geplante Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Dresden und der Landestalsperrenverwaltung zur Übernahme der Bauherrenschaft beim Hochwasserschutz im Dresdner Osten. Es wurde über zwei Stunden diskutiert.

Das mit Spannung erwartete Ergebnis:
Mit den Stimmen von SPD, Grünen, Linken, Bürgerbündnis und einem CDU-Stadtrat wurde die Vorlage so geändert, dass rechtzeitig vor allen Leistungsphasen die Bürger in geeigneten Veranstaltungen informiert - und die Hinweise und Anregungen aus diesen Veranstaltungen bei den weiteren Planungsarbeiten abgewogen werden müssen! Außerdem änderten SPD, Grüne, Linke und Bürgerbündnis die Vorlage so, dass die Stadt gemeinsam mit den Betroffenen vorher ein Konzept ihrer Beteiligung erarbeiten muss. Zudem ist die Entwurfsplanung dem Stadtrat in den Ausschüssen für Bau und Stadtentwicklung sowie Umwelt vor Beginn des Planfeststellungsverfahrens zum Beschluss vorzulegen. Die Änderungen zu verschiedenen Abschnitten des Vertragsentwurfes konkret: (1) Der Stadtrat beauftragt die Oberbürgermeisterin, unmittelbar nach dem Vertragsabschluss und vor den in der Kooperationsvereinbarung benannten Leistungsphasen jeweils die Betroffenen und die Öffentlichkeit in öffentlichen Veranstaltungen im Ortsamtsgebiet Leuben rechtzeitig zu informieren und die sich daraus ergebenden Hinweise und Anregungen im weiteren Planungsprozess in die Abwägung einzustellen. Der Stadtrat ist dazu im Ausschuss für Umwelt und Kommunalwirtschaft zu informieren (2) Desgleichen ist vor Einstieg in die Leistungsphase 4 die Entwurfsplanung dem Ausschuss für Umwelt und Kommunalwirtschaft sowie dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau zum Beschluss vorzulegen (3) Der Stadtrat beauftragt die Oberbürgermeisterin gemeinsam mit den Betroffenen ein Konzept zu deren Beteiligung zu entwickeln Beschlossen: 8/3/0

OB Orosz veranlasst den Rückzug vom Rederecht: Am Mittwoch, also einen Tag vor der Stadtratssitzung am letzten Donnerstag, wurden wir gefragt, ob wir uns in der Ratssitzung zum Thema äußern wollen - man wolle ein Rederecht beantragen. Doch schon am gleichen Abend kam "Entwarnung": Der Punkt war inzwischen von der Oberbürgermeisterin zurückgezogen worden, angeblich wegen nunmehr notwendigen erneuten Verhandlungsbedarfs zur Finanzierung. (SZ vom 25.2.10)


19. Februar 2010
  Eine schockierende Nachricht aus Pieschen. Trotz einer Zusicherung, im Zusammenhang mit dem Mauerbau am Pieschener Ufer keine Baumfällung vorzunehmen, wurden diese Woche alle (ALLE!) Bäume gefällt. Ein sehr emotional geschriebener Text auf der Seite http://keinemauer.de/ * verdeutlicht, was von Zusagen der LTV und von Frau OB Orosz zu halten ist...

* Der dortige Text ist wegen eines Hintergrundbildes schlecht lesbar. Hilfreich ist es, die Texteinstellung zu vergrößern und den Text mit der Maus zu markieren, so dass weiße Schrift ein dunklem Hintergrund entsteht.


Februar 2010
Es sei überhaupt nichts geplant, so lautete bisher der Tenor aus dem Rathaus... Tatsächlich ist außer der Machbarkeitsstude von 2008 ( Download als PDF), in der eine "Hochwasserschutzmauer, ggf. mit mobilen Aufsätzen" erwähnt ist, nicht viel bekannt gemacht worden.

Dank der Iniative gegen eine Hochwasserschutzmauer in Laubegast und infolge einer Sitzung des Stadtrates wurde zwar die Beteiligung der  betroffenen Bürger in Aussicht gestellt, bisher war davon nichts zu spüren. Ein Antrag der SPD-Fraktion, spätestens bis zum 28.02 2010 eine Bürgerversammlung durchzuführen ( Download als PDF). OB Orosz hat diesen Antrag nicht zugelassen.

Ein Auszug aus der Anlage 1 zur Kooperationsvereinbarung zwischen der Landeshauptstadt Dresden (LHD)* mit der Landestalsperrenverwaltung (LTV)** "zur planerischen und baulichen Umsetzung des hoch priortären Hochwasserschrutzprojektes Elbe Z1 - Gebietschutz Laubegast" zeigt, dass seit dem 12. Januar 2010 ein konkreter Terminplan zur Planung und Bauausführung besteht.

*   vertreten durch Oberbürgermeisterin Helma Orosz
** vertreten durch Geschäftsführer Dr.-Ing. Hans-Ulrich Sieber

Aus dem Maßnahmenterminplan Elbe Z1 - Gebietschutz Laubegast, Stand: 12.01. 2010
  • Beginn des Projektes und Abschluss Kooperationsvertrag: 01.03. 2010
  • Beginn der Planung und der Öffentlichkeitsarbeit: 21.05. 2010
  • Beginn der Genehmigung und Planfeststellungsverfahren (PLV): 26.11. 2012
  • Beginn der Ausführungsplanung: 15.10. 2014
  • Beginn der Bauausführung: 16.06. 2016 (Dauer: 640 Tage)
  • Fertigstellung: 14.12. 2018


    laut bisherigem Maßnahme-Terminplan


29. Dezember
Die Fotoausstellung Stadt- und Flusslandschaft Laubegaster Ufer ist derzeitig in der Stadtbibliothek zu sehen >>> Info

9. Dezember
Ein neuer SZ-Artikel macht deutlich: "Mauerbau in Laubegast ist noch nicht vom Tisch" >>> Presse


1. Dezember
Heute erreichte uns seitens der Landesregierung erstmals eine konkrete Stellungnahme bzw. Zusammenfassung zum Stand der Dinge, verfasst von Christian Piwarz (Mitglied des Sächsischen Landtages, Stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion) Das komplette Schreiben als PDF - Auch in der SZ bleibt das Thema aktuell >>> Presse


28. November
Herr Dr.-Ing. habil. Hans-Jürgen Schaef übermittelt der "Inititive gegen einen Laubegaster Flutschutzmauer" seinen "Kommentar zum 2. Bericht über die Erfüllung des Aktionsplans zum Hochwasserschutz Elbe im zeitraum 2006 bis 2008". Aus dieser kritischen Stellungnahme geht die Bedeutung von Regulierungsmaßnahmen durch Rückhaltebecken oberhalb des urbanisierten Elbverlaufs zwischen Schöna und Riesa und somit für Dresden hervor. Die vorausschauende, fast vollständige Entleerung der Stausysteme auf tschechischer Seite, insbesondere in Orlik, sowie an der Moldau habe im Frühjhr 2006 eine größere Katastrophe verhindern können. Dabei seien die Möglichkeiten an der Moldau weitgehend ausgeschöpft. Resümierend ergibt sich daraus, dass ein Einfluss auf den Hochwasserscheitel und Verlauf der Flutwelle der Elbe vor allem durch großflächige Speicherräume  und Retetionsflächen realierst werden kann, beispielsweise durch Deichrückverlegungen und Neubau von Rückhaltebecken, während innerstädtische Schutzmaßnahmen "nachgewiesenermaßen" nur geringe Wirkung hätten. Obgleich auch solcher Maßnahmen zur Schadensminderung "unverzichtbar" seien, wäre der Aufwand und die Betriebssicherheit wesentlich von Höhe und Verlauf der Hochwasserwelle abhängig. Die Maßnahmen, "die zu einer planmäig effektiven Abflachung des HW-Scheitels führen", müssten daher den Vorzug erhalten. Das Ziel von Schutzmaßnahmen müsse Steuerung und nicht Kanalisierung des Hochwassers sein. Die bisherigen Datenerhebungen des "2. Berichtes" lassen weiträumige Schlussfolgerungen vermissen und sollte daher durch einen dritten Bericht "aktualisiert und präzisiert" werden.  Der komplette Kommentar als PDF


25. November
Vortragreihe unter dem Titel „Hochwasserschutz mit Augenmaß“. Die Auftaktveranstaltung am 25. November 2009 steht unter dem Thema: "Mobiler Hochwasserschutz in Köln. Weltweit einzigartige mobile Hochwasserschutzanlage – Ein Beispiel für Dresden?"   Einladung (PDF)


6. Oktober
Die Eingaben der Initiative gegen einen Mauerbau am Laubegaster Ufer sowie Bilder von Protestbekundungen Laubegaster Bürger sind offenbar im Rathaus angekommen. Telefonische Auskünften von Anita Köhler (Bürgerfraktion) und von Albrecht Pallas (SPD) zufolge, gab es bei der Umweltauschusssitzung vom 5. Oktober folgende Neuigkeiten:

1. Im Gegensatz zu Zschieren und Meußlitz sei für Laubegast kein Handschlag in Vorbereitung. Vielmehr sollen diverse Varianten geprüft werden. Dazu zählen auch Integration der Bauten, rückgesetzte HW-Schutzlinien; für eher individuell gestrickte Strategien soll mit der SAB und der SPK über Förderstrategien verhandelt werden.

2. Bürgerbeteiligung wird realisiert: Es sei eine Info-Veranstaltung vorgesehen; Termin Ende Okt./Anfang November. Die Kooperationsvereinbarung sei noch nicht unterzeichnet.

3. Frau Köhler war der Meinung, die Verteilung der ‚LAUBE’ (Texte/Bilder von Protestaktionen in Laubegast Aktionen) bei der ersten Umweltausschusssitzung sei hilfreich gewesen. Zumindest konnten hämische Rückfragen mit dem Hinweis gekontert werden, dies sei nun einmal die Stimmung unter Laubegaster Bürgern...

4. Herr Pallas hat eine Presse-Miteilung zur Umweltausschusssitzung verbreitet (s. unten). Er habe den Eindruck von der Darstellung des neuen Mitarbeiters in der Korndörffer-HWS-Abteilung mitgenommen, dass konkrete Maßnahmen nicht in Vorbereitung seien, und dass die Machbarkeitsstudie kaum Einfluss auf die weiter zu konkretisierende Planung habe. Nächster Schritt sei eine intensive Bürgerbeteiligung.

Presseinfo SPD-Ratsfraktion (6.10.2009):
Hochwasserschutz im Dresdner Osten
Stadt plant doch keine Mauer – SPD fordert mehr Bürgerbeteiligung

Die Stadtverwaltung plant offenbar doch keine Mauer am Laubegaster Ufer. Laut einer Mitteilung im Umweltausschuss sei die Stadt noch dabei, die Kooperationsvereinbarung mit der Landestalsperrenverwaltung auszuhandeln. Erst danach soll ergebnisoffen nach geeigneten Schutzmaßnahmen gesucht werden.

Dazu Albrecht Pallas, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Ich begrüße, dass sich die Stadt nicht auf eine Mauer als Schutzmaßnahme verengt hat. In der Bevölkerung ist da wohl ein anderer Eindruck entstanden. Jetzt müssen die Verhandlungen zügig beendet werden, damit ohne weiteren Verzug mit den betroffenen Bürgern nach geeigneten Hochwasser-Schutzmaßnahmen im Dresdner Osten gesucht werden kann.“

Noch im Herbst will die Stadtverwaltung auf einer Bürgerversammlung in Laubegast zum aktuellen Stand informieren. Stadtrat Pallas weiter: „Eine Information der Bürger tut bitter Not. Dabei darf es allerdings nicht bleiben. Die Anwohner erwarten zurecht, dass die Grundsätze der Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen mit ihnen diskutiert und nicht bloß vorgesetzt werden. Wenn es an die konkrete Planung geht, erwarte ich, dass die Stadtverwaltung regelmäßig mit den Bürgern im Dresdner Osten spricht, z.B. auf Bürgerversammlungen oder im Ortsbeirat.“

Auf seiner Sitzung im Juni hatte der alte Stadtrat beschlossen, dass die Stadtverwaltung mit der Landestalsperrenverwaltung verhandeln soll, um den Hochwasserschutz im Dresdner Osten in Eigenregie schneller umsetzen zu können. Dabei sollen Untersuchungen und Planungen in den betroffenen Ortsämtern vorgestellt und mit Bürgerinitiativen und Ortsbeiräten diskutiert werden.


27. September
Schließung der Kunst- und Fotoausstellung "Stadt- und Flusslandschaft Laubegaster Ufer". Wegen des großen Interesses werden einige Objekte ab Mitte November erneut ausgestellt, dann  in der Laubegaster Filiale der Stadtbibliothek.



5. September
Eröffnung der Kunst- und Fotoausstellung "Stadt- und Flusslandschaft Laubegaster Ufer"
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16. August
Beim Laubegaster Frühstück und der Einweihung des Torsos "Die Elbe" von Wieland Förster schmeckten nicht allen Anwesenden alle Zutaten.
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9. August
Zum Inselfest Laubegast wurden weitere Installationen und Schautafeln am Laubegaster Ufer errichtet. Eine Kunstausstellung, eine Diashow und ein öffentlicher Runder Tisch sorgten für weiter Aufmerksamkeit
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7. August
Einer mündlichen Verlautbarung von ministerieller Ebene zufolge hat niemand habe die Absicht, eine Mauer zu errichten... Das Umweltministerium des Freistaates wurde daraufhin angeschrieben und um eine schriftliche Erklärung gebeten. Wir warten auf die Antwort, um die aktuellen Pläne zu erfahren und bekanntzugeben.


1. August
Die Augustausagbe der SAX enthält den zweiseitigen Text "Der Maubau zu Laubegast".


13. Juli
Das Dresdner Amstblatt (Nr. 27-28/2009)* veröffentlicht den Beschluss des Dresdner Stadtrates vom 25./26. Juni. Der Text ist auf unserer Presse-Seite unter dem Eintrag 13.7.2009 zitiert.


26. Juni
"Der Stadtrat stimmt dafür, dass das Umweltamt jetzt die Planung vorantreibt", meldete die SZ am 27. Juni: "SPD, Grüne, Bürger- und Linksfraktion PDS brachten zudem ein, dass die Interessen der Anwohner stärker in das Schutzkonzept eingebunden werden. Dabei geht es vor allem um Alternativen zu Schutzmauern in Laubegast." Umweltbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) wird mit dem Satz zitiert: "Es gibt keinen Beschluss zu der mehrfach in den Medien kolportierten großen Mauer, die um Laubegast errichtet werden soll." - Einen Beschluss gibt es in der Tat noch nicht,. die "in den Medien kolportierte große Mauer" ist allerdings im
Hochwassergebietsschutzkonzept (HWSK) für die linkselbischen Stadtteile zwischen Zschieren und Tolkewitz,  Anlage 1, hg. vom Umweltamt, Landeshaupstadt Dresden ( Download als PDF) bereits seit Frühjahr 2008 konzipiert - und zu diesem amtlichen Dokument sollte der Umweltbürgermeister eigentlich Bezug nehmen, anstatt Besorgnis und Engagement der Bürger als Gerede bzw. Medienrummel zu bagatellisieren.

Im SZ-Text heißt es weiter: "In der öffentlich erläuterten Studie war von einer 2,7 Kilometer langen und durchschnittlich 2,1 Meter hohen Wand aus einer Basismauer mit mobilen Aufsätzen die Rede." Wörtlich heißt es dort allerdings: "Hochwasserschutzmauer ggf. mit mobilen Aufsätzen".  Das Kürzel "ggf." steht bekanntlich für "gegebenenfalls" - und das heißt nicht mehr und nicht weniger, als dass über die Frage mobiler Aufsätze noch gar keine Aussage getroffen ist! Insofern ist auch diese Behauptung verharmlosend, in dem sie suggeriert, das bisherige Konzept sehe lediglich ein Basismäuerchen vor.

Desweiteren muss einmal erwähnt werden, dass selbst ein nur einen Meter hohes Mäuerchen bereits eine bis zu sechs Meter tiefe Verankerung erfordert (siehe auch Amtsblatt Nr. 31-32/2005
 Download als PDF - dort auf S. 3). Eine über zwei meter hohe Flutschutzmauer bedarf einer entsprechend tieferen Verankerung und was dies für die Problematik Grundwasser bedeutet, ist bisher ebenso wenig geklärt! Frage: Was bringt eine Mauer, die möglicherweise monatelang das Grundwasser anstaut (mit unabsehbaren Folgen für Gebäude), in dem sie den Abfluss in die Elbe behindert?


23. Juni
- Die Initiative gegen eine Laubegaster Flutschutzmauer reicht um 15 Uhr eine Tischvorlage mit Argumenten für einen fraktionsübergreifenden Beschlussvorschlag zur Stadtratssitzung am 26.6.2009 ein.

-
Das Ortsamt Leuben fordert den Abbau der Installation, die der Visualisierung einer Flutschutzmauer dient. > Pressetext


18. Juni:
Mündliche Stellungnahmen
- Matz Griebel:
"Bei Maßnahmen zum Hochwasserschutz müssen die betroffenen Anwohner das Sagen haben - und zwar im Konsens mit den Fachleuten!"
- Götz Wiegand:
"Eine Mauer oder ähnliches am Laubegaster Ufer kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Ich halte das für Irrsinn."


16. Juni
Ergänzung dieser Seiten um eine  Geschichte der Elbhochwasser und Schutzmaßnahmen.


13. Juni: Die SZ bat zum Foto-Termin an der Mauer-Installation (beim Bäcker Siemank).
Der entsprechende Artikel erschien am 16. Juni. Fotokopie

Eine der Installationen steht stundenweise an verschiedenen Stellen des Elbufers. Mit leicht provokanten Sprüchen will die mobile Sichtsperre Aufmerksamkeit bei Passanten erregen und Besuchern von Straßencafes einen "Blick in die Zukunft" gewähren. Neben Kusshändchen lösen diese vier Quadratmeter Fläche auch reichlich Verwirrung aus, meistens: "Das wer'n die schon ni machen..." Gelegentlich: Wozu die Aufregung! Es wird doch nur ein Mäuerchen...mit mobilen Aufsätzen." Vereinzelt aber auch: "Kannste glei' in de Elbe kippen!" oder: "Grüne Brut!" Und die spießigste Variante: "Wir sind nur einmal im Jahr zu Besuch in Laubegast, wollen heute den Blick auf die Elbe genießen, und dann sowas!"... Man fragt sich nun: Wenn schon zwei Meter aus Stoff so empörend sind, was wird dann wohl bei 2700 Metern aus Beton?!

 



Im rechtselbischen Stadtteil Pieschen regte sich bereits vor längerem Widerstand gegen Mauerpläne! Wer das Problem noch immer nicht ernst nehmen kann, studiere insbesondere das als Bild speicherbare Flugblatt: www.keine-mauer.de Laut Pressemitteilung der Landesdirektion Sachsen vom 30.03.2009 ist der Bau dort bereits genehmigt: "Die Landesdirektion Dresden hat der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen mit Bescheid vom 27.03.2009 die wasserrechtliche Genehmigung für den Abschnitt der zwischen Ballhaus Watzke und der Einmündung der Kaditzer Flutrinne an der Elbe vorgesehenen Hochwasserschutzmaßnahme im Dresdner Westen erteilt." www.übigau-online.de

Auch die Bürgerinitiative "Welterbe Dresdner Elbtal" kritisiert die derzeitigen Planungen zum Hochwasserschutz:
>>>  www.welterbe-dresdner-elbtal.de/aktuell/hws.htm

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